4.2

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Der Sinn des Satzes ist seine Übereinstimmung und Nichtübereinstimmung mit den Möglichkeiten des Bestehens und Nichtbestehens der Sachverhalte.

4.21 (1)    Der einfachste Satz, der Elementarsatz, behauptet das Bestehen eines Sachverhaltes.

4.22 (1)    Der Elementarsatz besteht aus Namen. Er ist ein Zusammenhang, eine Verkettung, von Namen.

4.23     Der Name kommt im Satz nur im Zusammenhange des Elementarsatzes vor.

4.24 (3)    Die Namen sind die einfachen Symbole, ich deute sie durch einzelne Buchstaben („x”,„y”,„z”) an.

Den Elementarsatz schreibe ich als Funktion der Namen in der Form: „f(x)”, „φ(x,y)”, etc.

Oder ich deute ihn durch die Buchstaben p,q,r, an.

4.25    Ist der Elementarsatz wahr, so besteht der Sachverhalt; ist der Elementarsatz falsch, so besteht der Sachverhalt nicht.

4.26    Die Angabe aller wahren Elementarsätze beschreibt die Welt vollständig. Die Welt ist vollständig beschrieben durch die Angaben der Elementarsätze plus der Angabe, welche von ihnen wahr und welche falsch sind.

4.27    Bezüglich des Bestehens und Nichtbestehens von n Sachverhalten gibt es Kn = SUMMATION(v=0 to n, binom-coeff(n over v)) Möglichkeiten.

Es können alle Kombinationen der Sachverhalte bestehen, die anderen nicht bestehen.

4.28    Diesen Kombinationen entsprechen ebenso viele Möglichkeiten der Wahrheit — und Falschheit — von n Elementarsätzen.